Jetzt in Kraft: Streiks von Hafenarbeitern in Seehäfen an der Ost- und Golfküste der USA wirken sich auf globale Lieferketten aus

In unserem vorheriger Blog am 19. September konzentrierten wir uns auf das Risiko eines Streiks und wichtige Überlegungen zur Bewertung und Minderung von Störungsrisiken. Jetzt hat ein bedeutender Streik der Hafenarbeiter in den Seehäfen entlang der Ost- und Golfküste der USA begonnen, der die globalen Lieferketten und die Wirtschaft stören wird. Wenn diese Arbeitsniederlegung über einen längeren Zeitraum andauert, könnte es bei den amerikanischen Verbrauchern zu Engpässen bei vielen beliebten Produkten kommen.
Beschäftigte in Häfen von Maine bis Texas leiteten den Streik am frühen Dienstag ein, der auf Lohnstreitigkeiten und den Einsatz von Automatisierung zurückzuführen war. Diese beispiellose Aktion der Gewerkschaft International Longshoremen's Association (ILA), die erste seit fast 50 Jahren, wird voraussichtlich schwerwiegende Auswirkungen auf Schiffe haben, die Fracht im Wert von Milliarden von Dollar transportieren. Die ILA vertritt rund 45.000 Hafenarbeiter, machte seine Streikdrohung wahr 14 Haupthäfen nachdem die Verhandlungen mit der United States Maritime Alliance (USMX) kurz vor Ablauf der Frist am 30. September gescheitert waren.
Verwenden Sie Shippeo, um die Transportrisiken in Ihrer globalen Lieferkette zu managen
Um diese Störungen effektiv zu bewältigen, ist es wichtig, vor der Ausführung aufschlussreiche Daten über die Variabilität der Lieferzeiten, den Status der Hafenüberlastung und ein Bild von Liege- und Haftanstalten (D&D) zu haben, um Ihre nächsten Lieferungen und Kundenverpflichtungen planen zu können. In der Ausführungsphase können Sie mit Shippeo Ihre betroffenen Sendungen einfach visualisieren und über Ereignisse in letzter Minute auf dem Laufenden bleiben.
.avif)
Wenn Sie Fragen dazu haben, wie Shippeo bei diesen Herausforderungen helfen kann, zögern Sie nicht buchen Sie eine Demo mit unserem Team.
Aktuelle Stautrends
CAMTR (Montréal)
- Verweilzeit am Liegeplatz: +45% mehr als im Durchschnitt der letzten zwei Wochen.
- Mittlere Verweildauer des Schiffs: 3,7 Tage (gegenüber 2,5 Tagen in CW37).
- 25% der Gefäße haben eine Verweilzeit von weniger als 2,4 Tagen.
- 75% der Gefäße haben eine Verweilzeit von unter 5,5 Tagen.

MXLZC (Lázaro Cárdenas, Mexiko)
- Mittlere Verweildauer des Schiffs: 2,8 Tage.
- 25% der Gefäße haben eine Verweilzeit von unter 2,1 Tagen.
- 75% der Schiffe haben eine Verweilzeit von unter 4,3 Tagen

Alternative Lösungen und Strategien
Angesichts der zunehmenden Überlastung der Häfen wird die Suche nach alternativen Lösungen mit einem breiteren geografischen Geltungsbereich unerlässlich. Hier sind einige Strategien, die Sie in Betracht ziehen sollten:
1. Häfen an der Westküste (USA)
Wichtige Anschlüsse: Los Angeles, Long Beach, Oakland, Seattle
Häfen an der Westküste sind nach wie vor praktikable Optionen, insbesondere für Waren aus Asien. Trotz potenzieller Staus bieten sie robuste Kapazitäten und eine intermodale Infrastruktur.
- Herausforderungen: Eine erhöhte Nachfrage kann zu Verzögerungen und höheren Kosten führen, wobei ein geringes Risiko besteht, dass es zu Streiks aus Solidarität mit den Häfen an der Ost- und Golfküste kommt. Der Zugang zu den wichtigsten Eisenbahnlinien und Autobahnen in den USA ist jedoch nach wie vor ein erheblicher Vorteil.
2. Kanadische Häfen
Wichtige Anschlüsse: Vancouver (Westküste), Halifax (Ostküste), Montreal (über den St. Lawrence River)
Kanadas Häfen bieten gute Schienen- und Straßenverbindungen zu den USA. Vancouver ist besonders für die Handelsrouten im Pazifik von Vorteil, während Halifax und Montreal transatlantische Transporte abwickeln können.
- Herausforderungen: Die Kosten und Zeiten für den Landtransport von kanadischen Häfen zu Standorten im Zentrum oder Süden der USA können höher sein. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung die leeren Rückverwahrungen und die bevorstehende Wintersaison.
3. Mexikanische Häfen
Wichtige Anschlüsse: Manzanillo, Lázaro Cárdenas (Pazifikküste), Veracruz (Atlantikküste)
Mexikos Häfen im Pazifik bieten gute Alternativen für den Handel an der Westküste mit effektiven Schienen- und Lkw-Strecken in die USA. Veracruz am Golf kann die Häfen an der Golfküste der USA ersetzen, insbesondere für transatlantische Fracht.
- Herausforderungen: Die Infrastruktur entspricht möglicherweise nicht den US-Standards, und Zollverfahren könnten die Zeit verlängern. Die großen mexikanischen Häfen verbessern jedoch ihre Kapazitäten für den internationalen Handel.
4. Panamakanal und lateinamerikanische Häfen
Wichtige Anschlüsse: Colon (Panama), Cartagena (Kolumbien), Santos (Brasilien)
Für Langstreckenstrecken oder erhebliche Staus in Nordamerika können Verlader lateinamerikanische Häfen als Wegpunkte nutzen. Von Panama oder Cartagena aus könnten Waren über Mittelamerika umgeleitet oder weiter zu weniger überlasteten nordamerikanischen Häfen verschifft werden.
- Herausforderungen: Erwarten Sie längere Versandzeiten und potenzielle Kostensteigerungen, aber dieser Ansatz kann für mehr Flexibilität sorgen.
Zusammenfassung der möglichen Auswirkungen
- Kostensteigerungen: Die Transport- und Logistikkosten dürften steigen, da der Nachfragedruck auf alternativen Strecken zunimmt.
- Stau: Eine zunehmende Abhängigkeit von Häfen an der Westküste oder kanadischer/mexikanischer Optionen kann zu Staus, Verzögerungen und Kapazitätsengpässen führen.
- Diversifizierung der Strecken: Die aktuelle Situation könnte Unternehmen dazu veranlassen, ihre Lieferkettenwege zu diversifizieren und so die Abhängigkeit von einem einzelnen geografischen Gebiet als Eingangspunkt zu verringern.
Latest blogs & product releases.
Authors




